November


Der nächste Winter kommt bestimmt. Vergessen Sie nicht, die immergrünen Pflanzen wie Kirschlorbeer, Bux und Nadelgehölze mit einem Expander oder ähnlichem zusammenzubinden, damit Nassschnee keine Schäden (Bruch) verursachen kann. Der beste Frostschutz ist das von den Bäumen abgeworfene Laub; verwenden Sie dies als natürliche Wärmedämmung und bringen sie es in ihren Rosen- und Staudenbeeten unter und häufen sie dieses ca. 30cm um die Pflanzen herum auf.

Jetzt ist die richtige Zeit bei nicht Frühjahrsblühern einen Rückschnitt vorzunhemen (Frühjahrsblüher wie Forsythie werden erst nach der Blüte geschnitten). Weigelien, Spierea, Schneeball usw. können jetzt noch mit einem Schnitt in Form gebracht werden.

Wenn Sie im Frühjahr in ihrem Garten eine Blütenpracht wollen (Tulpen, Narzissen, usw.) mussen die Knollen jetzt in die Erde gebracht werden.

 

Sträucher schneiden:

In der Ruhephase, also im Winter bzw. im frühen Frühjahr werden die Sträucher zurück geschnitten bzw. ausgelichtet, somit bleiben die Sträucher jung und blühwillig.

Frühlingsblüher wie Zaubernuß, Mandelröschen, Forsythie werden erst nach der Blüte geschnitten, damit die Blütenansätze nicht entfernt werden und die Zweige im Folgejahr nur spärlich blühen.

Etwa alle 5 Jahre sollten die Sträucher ausgelichtet werden. Das heißt man entfernt die alten und zu dicht stehenden Äste möglichst bodennah. Behindern sich innerhalb des Strauches zwei Äste, sollte immer der schwächere entfernt werden. Die abgestorbenen Äste sollten ebenfalls entfernt werden.

Ein gezielter Schnitt regt die Pflanzen zu einem neuen Wachstum an und außerdem setzen im darauf folgenden Jahr mehr Blüten an.

Kürzen Sie die Sträucher nie einheitlich auf einer Höhe, sondern beachten Sie die natürliche Wuchsform.